AGB


AGB

Allgemeine Auftragsbedingungen von Damian Harrison

Die nachstehenden Bedingungen gelten ausschließlich und für sämtliche mit mir auch zukünftig geschlossenen Vereinbarungen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Vereinbarungen getroffen worden sind. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers verpflichten mich nicht, auch wenn ich ihnen nicht ausdrücklich widerspreche. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber die Kenntnisnahme und die Akzeptanz dieser Auftragsbedingungen. Ein Auftrag gilt als erteilt, wenn mir alle zu übersetzenden bzw. zu korrigierenden Texte zugegangen sind und ich den Auftrag ausdrücklich angenommen habe.

A. Vereinbarung und Lieferung

1. Angebote sind freibleibend. Inhalt und Umfang meiner Leistungspflicht ergeben sich ausschließlich aus diesem Vertrag; maßgeblich ist meine schriftliche Auftragsbestätigung. Nebenabreden und Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit meiner schriftlichen Bestätigung.

2. Fristen und Termine sind unverbindlich, soweit sie nicht ausdrücklich schriftlich fest zugesagt werden. Die Einhaltung meiner Leistungsverpflichtung setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Auftraggebers voraus. Die Angabe von Fristen, die gegebenenfalls stets vom Tage der Auftragsbestätigung an laufen, erfolgt unter dem Vorbehalt vertragsgemäßer Mitwirkung des Auftraggebers. Teillieferungen und -rechnungen sind zulässig, soweit dies dem Auftraggeber zumutbar ist.

3. Durch die Auftragserteilung entstehen dem Auftraggeber mir gegenüber Mitwirkungs- und Informationspflichten, die der bestmöglichen Durchführung des Auftrags dienen. Hierzu zählen insbesondere:


  • Mitteilung des Verwendungszwecks: Der Auftraggeber ist verpflichtet, mir mitzuteilen, wofür er den von mir bearbeiteten (korrigierten oder übersetzten) Text verwenden will. Da je nach Verwendungszweck unterschiedliche Anforderungen an die in der Bearbeitung zu verwendende Sprache entstehen können, ist für den Fall, dass der Auftraggeber den korrigierten Text für einen anderen Zweck verwendet als den, für den er in Auftrag gegeben und geliefert wurde, jeder Anspruch auf Schadenersatz oder Honorarminderung gegen mich ausgeschlossen.
  • Spezifikation gewünschter Terminologie: Sofern der Auftraggeber die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht, muss er mir dies bei gleichzeitiger Übermittlung der erforderlichen Unterlagen dafür bekannt geben. Dies gilt in gleichem Maße für Sprachvarianten. Im Falle von bei mir in Auftrag gegebenen Textkorrekturen bedürfen besondere Schreibweisen ebenfalls einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung seitens des Auftraggebers.

Sofern der Auftraggeber diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nach Ausführung des Auftrages nicht mehr geltend machen, dass der Auftrag nicht entsprechend seinen Wünschen ausgeführt wurde.

4. Die Leistungszeit verlängert sich angemessen beim Eintritt unvorhergesehener Hindernisse, die ich trotz der nach den Umständen des Falles zumutbaren Sorgfalt und unter Einsatz von angemessenen Mitteln nicht abwenden kann, gleichviel, ob diese Umstände bei mir oder bei meinem Zulieferer eingetreten sind. Als unvorhergesehene Hindernisse gelten beispielsweise Betriebsstörungen, Krankheit oder Energieversorgungsschwierigkeiten. Ich werde dem Auftraggeber solche Hindernisse unverzüglich mitteilen.

5. Bei einem unberechtigten Rücktritt vom Vertrag, einer unberechtigten Kündigung oder Verhinderung der Vertragsdurchführung durch den Auftraggeber ist dieser zur Zahlung eines pauschalen Schadensersatzes von 30% des Auftragswertes verpflichtet, es sei denn, er führt den Nachweis, daß der Schaden wesentlich niedriger liegt. Die Geltendmachung eines höheren Schadens bleibt mir vorbehalten.

B. Zahlungsbedingungen

1. Alle Rechnungen sind netto ohne Abzug spätestens zum auf der Rechnung angegebenen Zeitpunkt zu zahlen (i.d.R. 14 bzw. 21 Tage nach Rechnungseingang). Bis zum Eingang der vollständigen Zahlung behalte ich mir das Nutzungsrecht an meiner Leistung vor; eine Nutzung meiner Leistung durch den Auftraggeber ist solange nicht zulässig.

2. Der Auftraggeber kann mir gegenüber nur mit rechtskräftigen oder unstreitigen Gegenforderungen aufrechnen, und nur wegen solcher Forderungen seine Leistungen verweigern oder sie zurückhalten.

3. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozent über dem von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Basiszinssatz p. a. verrechnet. Sollte mir nachweisbar ein höherer Verzugsschaden entstanden sein, so bin ich berechtigt, diesen geltend zu machen.

4. Bei Nichteinhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen durch den Auftraggeber bin ich berechtigt, die Arbeit an den bei mir liegenden Aufträgen so lange einzustellen, bis der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine feste Lieferfrist vereinbart wurde. Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen dem Auftraggeber keinerlei Rechtsansprüche.

5. Ich behalte mir außerdem das Recht vor, Aufträge für Auftraggeber, die in der Vergangenheit durch eine „schlechte Zahlungsmoral“ aufgefallen sind, nur gegen Vorauskasse zu übernehmen.

C. Gewährleistung

1. Übersetzungen in eine andere Sprache können nach der Natur der Sache nie perfekt sein; der Auftraggeber kann in erheblichem Umfang zu einer Qualitätsverbesserung beitragen, wenn er Glossare und/oder Referenzmaterial zur Verfügung stellt. Die Übersetzungsleistung umfasst keine Beratung über kulturspezifische oder rechtliche Besonderheiten im Land der Zielsprache.

2. Ist eine Übersetzung zum Druck bestimmt, ist mir vor Druckbeginn ein Korrekturabzug zur Verfügung zu stellen.

3. Textkorrekturen haben die höchstmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber verursachten Fehler im Ausgangstext zum Ziel. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung geprüft wird und dass diese Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt hierbei ausdrücklich an, dass auch nach Abschluss des Korrektorats immer noch ein gewisser Rest an Fehlern im oben genannten Sinne verbleiben kann. Gründe hierfür sind insbesondere:


  • eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (durchschnittlich mehr als zehn Fehler pro Seite)
  • ein vom Auftraggeber gewünschter überdurchschnittlicher Aufwand (mehr als 40 Seiten pro Tag).

Hinweis: Eine Seite entspricht dem Umfang von 30 Zeilen à 55 Anschläge, sie umfasst also insgesamt 1650 Anschläge inkl. Leerzeichen und Fußnoten.

4. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist bei Übersetzungen und Textkorrekturen grundsätzlich ausgeschlossen.

5. Stilistische Änderungen in größerem Umfang verstehe ich als zusätzliche Dienstleistung, die von mir dementsprechend auch zusätzlich verrechnet werden kann. Die Verrechnung erfolgt gegebenenfalls nach Vereinbarung mit dem Auftraggeber. Dementsprechend können Leistungen, die an Aufwand den Rahmen einer einfachen Übersetzung bzw. Textkorrektur überschreiten, nach Vereinbarung verrechnet werden. Sofern nichts anderes vereinbart ist, können auch Auftragsänderungen oder Zusatzaufträge zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt werden. Für Express- und Wochenendarbeiten können nach Absprache Zuschläge in Rechnung gestellt werden.

6. Der Auftraggeber ist verpflichtet, erkennbare Mängel meiner Leistung unverzüglich, verdeckte Mängel unverzüglich nach Feststellung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung schriftlich mitzuteilen. Erfolgt eine solche Geltendmachung nicht innerhalb einer Frist von 10 Werktagen nach Lieferung der vereinbarten Leistung, so gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist mir eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn ich diese Nachbesserung nicht erbringen kann, kann seitens des Auftraggebers ein Anspruch auf angemessene Honorarminderung entstehen.

7. Führt ein Mangel oder eine andere Pflichtverletzung zu einem Schaden, so hafte ich nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern es sich um einen Personenschaden handelt, der Schaden unter das ProdHaftG fällt oder auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Sofern der Schaden auf einer schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht beruht, hafte ich im übrigen nur für den vertragstypischen Schaden. Weitergehende vertragliche oder deliktische Schadensersatzansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen. Ich hafte deshalb insbesondere nicht für mittelbare Schäden, für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Auftraggebers, es sei denn, meine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen handeln vorsätzlich oder grob fahrlässig.

8. Für von mir gelieferte und vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte trage ich auch innerhalb der Beanstandungsfrist keinerlei Verantwortung. In diesen Fällen ist eine Haftung meinerseits oder die Geltendmachung von Ansprüchen gegen mich grundsätzlich ausgeschlossen.

D. Verjährung

Der Nacherfüllungsanspruch des Auftraggebers, das Recht auf Rücktritt, Minderung sowie Schadensersatz verjähren vorbehaltlich der §§ 202, 634a Abs.3 BGB in einem Jahr ab Lieferung meiner Leistung.

E. Verschwiegenheitspflicht

Im Rahmen eines Auftrags bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ich sichere meinen Auftraggebern die Wahrung der Vertraulichkeit über den Inhalt der mir übermittelten Texte zu. Eine 100-prozentige Vertraulichkeit kann, insbesondere durch die übliche Kommunikation in elektronischer Form (E-Mail), leider nicht garantiert werden. Daher hafte ich für entsprechende Eingriffe Dritter nicht. Im Interesse des Auftraggebers bin ich berechtigt, aber nicht verpflichtet, Sicherungskopien des Ausgangs- und Zieltextes anzulegen und diese aufzubewahren.

F. Schlussbestimmungen

1. Der Auftraggeber teilt mir alle Änderungen und Ergänzungen, die sich auf die Durchführung der Leistungen (z. B. Umzug, Änderung der E-Mail-Adresse) und auf das Vertragsverhältnis (z. B. Namensänderung) auswirken, unverzüglich schriftlich oder per E-Mail an info(at)xl8culture.com mit.

2. Alle Änderungen zu diesem Vertragswerk und alle Sondervereinbarungen müssen schriftlich erfolgen, dies gilt auch für eine Änderung des Schriftformerfordernisses.

3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Auftragsbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

4. Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis sowie über sein Entstehen und seine Wirksamkeit entstehenden Rechtsstreitigkeiten einschließlich Scheck- und Wechselklagen und Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist mein Sitz. Dieser Gerichtsstand ist nicht ausschließlich.